Hamburg: Landungsbrücken

Sonnenuntergang an den Landungsbrücken Hamburg
Sonnenuntergang an den Landungsbrücken Hamburg © www.mediaserver.hamburg.de / Sascha Neuroth
Am Hafen sitzen und Schiffe gucken – am besten mit einem Fischbrötchen in der Hand. Dafür sind die Landungsbrücken perfekt

Warum zu den Landungsbrücken?

Die Landungsbrücken sind ein Stück echtes Hamburg – vieles, das den Charakter der Hansestadt ausmacht, ist an den Landungsbrücken geballt zu erleben: Wasser, Hafen, Schiffe, Möwen. Rechts ist der Fischmarkt. Links das neue Wahrzeichen der Stadt, die Elbphilharmonie. Gegenüber, am anderen Elbufer liegen die Docks von Blohm&Voss und die Musical-Theater. Und im Rücken der Stadtteil St. Pauli und der Kiez, Hamburgs berühmt-berüchtigtes Rotlichtviertel mit der Reeperbahn und der Großen Freiheit. Die Landungsbrücken sind das Zentrum, hier ist man mitten drin – und doch irgendwie zugleich ein Stück raus aus dem Trubel.

Was ist an den Landungsbrücken los?

Mit einem Fischbrötchen und einem kühlen Astra-Bier in der Hand an den Landungsbrücken sitzen, Schiffe gucken, den Möwen auf dem Wasser und den Arbeitern drüben auf dem Dock bei Blohm&Voss zuschauen: Das ist ein authentisches Hamburg-Erlebnis und geht selbst bei Ur-Hanseaten als stilvolle Freizeitaktivität durch. Klar, die Fisch- und Souvenirbuden an den Landungsbrücken sind nur wegen der vielen Touristen hier – und die Fischbrötchen sind sicher nicht die allerbesten, die man in Hamburg kriegen kann, aber auch nicht die schlechtesten.

Sind die Landungsbrücken was für mich?

Wer maritimes Flair mag, das Wasser der Elbe schwappen hören möchte und mitten im Gewusel der Hafen-Metropole eine kurze Pause braucht, der ist hier richtig. An den Landungsbrücken kann man einfach super sitzen, an der Kaimauer entlang schlendern, sich ein Stück weiter wieder hinsetzen. Zwar ist auch an den Landungsbrücken immer schwer was los, der Blick übers Wasser, die an- und ablegenden Hafen-Fähren, die Schlepper und die von ihnen gemächlich vorbeigezogenen, hochhaushohen Containerschiffe wirken aber auf eine magische Weise beruhigend.

Wie geht’s zu den Landungsbrücken?

Parkplätze sind wie überall in der Stadt rar und begehrt, weshalb man am bequemsten und entspanntesten mit der U-Bahn Linie 3 oder den S-Bahn Linien 1, 2 oder 3 an die Landungsbrücken kommt, raus geht es an der gleichnamigen Haltestelle. Auch die Buslinien 112 und 111 halten hier.

Mein Extra-Tipp:

Wer schlau ist, kauft sich ein HVV-Tagesticket: Das ist nicht nur in Bussen und Bahnen gültig, sondern auch auf den Hadag-Fähren. Und die fahren die Elbe hoch und runter, rüber auf die andere Seite und zurück –  die große Hafenrundfahrt zum Schnäppchenpreis. Am besten auf dem Oberdeck, da weht einem die frisch-fischige Hafenluft so richtig um die Nase.

Titelbild © www.mediaserver.hamburg.de / Sascha Neuroth
Weitere Fotos: © www.mediaserver.hamburg.de/Jörg Modrow, www.mediaserver.hamburg.de / Stephan Wallocha, www.mediaserver.hamburg.de / Lucas Pretzel, www.mediaserver.hamburg.de / CHLPhotodesign CH.Lietzmann, www.mediaserver.hamburg.de / Andreas Vallbracht

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