Ostseebad Niendorf

Warum nach Niendorf ?

Weil Niendorf noch immer authentisch ist. Anders als im benachbarten Timmendorfer Strand (wozu Niendorf kommunalpolitisch gehört) ist hier, trotz jüngster „Frischzellenkur“ mit neuer Seebrücke und Promenade, noch etwas von der Atmosphäre des guten alten Seebades mit Sommerfrische-Charakter geblieben. Und weil es so bequem ist, zwei Welten miteinander zu verbinden, nämlich mit einem Spaziergang an der Strandpromenade von einem Ort zum anderen. Zwischen dem angesagten Café Wichtig in Timmendorf und dem noch immer betriebsamen Fischkutter-Hafen von Niendorf liegt, bei gemütlicher Gangart eine knappe Stunde zu Fuß, Eispause an einem der Kioske unterwegs inbegriffen.

IM HAFEN VON NIENDORF LIEGEN ZAHLREICHE FISCHKUTTER VOR ANKER © BERND SCHILLER

Was ist in Niendorf los?

Man trifft sich rund um den Hafen, trinkt Bier und isst Fischbrötchen vor Klüvers Hafenräucherei, genießt ein paar Meter weiter besten Fisch in der Fischkiste oder nebenan im Hafenblick, legt einen Klönschnack mit einem der verbliebenen Fischer ein, die immer etwas an ihren Kuttern zu tun haben, bummelt weiter über die neue Strandpromenade in östlicher Richtung zum sogenannten Niendorfer Balkon – mit Traumblick über die Lübecker Bucht – und passiert den Steinbutt, eine Figur am Eingang zur 185 Meter langen Niendorfer Seebrücke, die auch neu und sogar mit gemütlichen Holzliegen möbliert ist. Wenn mal die Ostsee nicht zum Baden einlädt, haben Jung und Alt im Meerwasserhallenbad viel Spaß, gleich neben der Seebrücke. Infos: www.niendorf-ostsee.de

Wie geht’s nach Niendorf?

Über die A 1, Abfahrt Timmendorfer Strand, von dort über die B 76 oder zu Fuß am Wasser entlang.

Wo übernachte ich am besten?

Eine bewährte Adresse ist Mein Strandhaus. Dort trifft norddeutsche Behaglichkeit auf österreichische Gaumenfreuden.

Mein Extra-Tipp:

Der Vogelpark Niendorf/Timmendorfer Strand liegt im grünen Hinterland, auf halbem Wege zwischen beiden Ortsteilen. Mit über tausend gefiederten Gästen aus 250 Arten gehört er zu den größten Vogelparks in Deutschland.

Von der Anlage führt ein Wanderweg zum Hemmelsdorfer See, der von Spaziergängern, Joggern und Radlern gern umrundet wird. Der See ist knapp fünf qkm groß und ca. fünf Kilometer lang. Ein paar Schritte weiter, in der Aalbek-Niederung, bietet der 20 Meter hohe Hermann-Löns-Turm einen fantastischen Blick in die Landschaft.

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